Schulprogramm

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Unser Schulprogramm

 

Mit unserer Tradition – für Deine Zukunft

Wir entwickeln die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler und legen so den Grundstein für ein erfülltes berufliches und selbstbestimmtes Leben.

1….. Das Profil unserer Schule

1.1       Sprachen

1.2       Musisch-künstlerischer Bereich

1.3       MINT-Bereich

1.4        Unsere Kooperation mit dem Marie-Curie-Gymnasium

2….. Unterrichtsübergreifende Schwerpunkte

2.1        Erziehung und Integration

2.2        Unser Konzept zur individuellen Förderung

2.3        Unsere Maßnahmen zur Methodenschulung und Prävention

2.4        Unser Fahrtenkonzept

2.5        Unser Konzept zur Studien- und Berufsberatung

3….. Qualitätssicherung

3.1        Mitwirkung unserer Eltern (Schulpflegschaft)

3.2        Mitwirkung unserer Schülerinnen und Schüler (Schülervertretung)

4….. Unsere Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Partnern

5….. Perspektiven für die Weiterentwicklung des Schulprogramms

 

Das Profil unserer Schule

Das Quirinus-Gymnasium ist eine Schule mit langer Tradition. Es geht in seinen Wurzeln auf die im Jahre 1302 zum ersten Mal erwähnte städtische Lateinschule und das 1616 gegründete Gymnasium der Jesuiten zurück. Nachdem unsere Schule bis 1992 ausschließlich von Jungen besucht wurde, lernen inzwischen Jungen und Mädchen in allen Jahrgangsstufen gemeinsam. Heute vermittelt unsere Schule in überkonfessioneller und liberaler Grundhaltung jungen Menschen Werte und Einstellungen, die sie zu einer verantwortungsbewussten, toleranten und sozial ausgerichteten Lebensgestaltung befähigen.

Auf dem Fundament und mit der Erfahrung ihrer langen Geschichte ebnet unsere Schule mit zeitgemäßen pädagogischen Ansätzen ihren Schülerinnen und Schülern einen geeigneten Weg, sich auf Studium, Beruf und die Anforderungen der Gesellschaft im Allgemeinen vorzubereiten.

Das Quirinus-Gymnasium hat den Anspruch, seine Schülerinnen und Schüler in die Entwicklung unserer Schule einzubeziehen und den individuellen Bedürfnissen und Begabungen des Einzelnen so weit wie möglich gerecht zu werden. Dies gelingt unter anderem durch Angleichung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen in der Erprobungsstufe, durch schulinterne Wettbewerbe, Vorbereitung auf regionale, Landes- und Bundeswettbewerbe, durch Maßnahmen zur Stärkung ihrer Persönlichkeit und partielle Individualisierung von Schullaufbahnen.

Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit am Quirinus-Gymnasium steht die qualifizierte Ausbildung in einem breiten Spektrum gymnasialer Unterrichtsfächer, die bei aller Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte die fachspezifischen Inhalte und Methoden besonders herausstellt.

Neben der fachlichen Arbeit bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler von Anfang an bis in die Jahrgangsstufe Q2 in „Thementage“ genannten altersgerechten Maßnahmen unter Einbeziehung außerschulischer Institutionen und Anbieter auf die Belange der Schullaufbahn und auf die Anforderungen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens vor.

Bei allen Maßnahmen zur Förderung der Schülerinnen und Schüler arbeitet unsere Schule mit den Eltern eng zusammen.

Das Quirinus-Gymnasium ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern, im Bildungsgang Gymnasium zum qualifizierten Abschluss „Abitur“ zu gelangen.

Die Unterschiedlichkeit der Voraussetzungen, mit denen die Schülerinnen und Schüler zu unserer Schule kommen, nimmt deutlich zu.

Hier ist unsere Schule in der Zukunft noch mehr gefordert, durch geeignete >Fördermaßnahmen zu unterstützen und möglichst allen Schülerinnen und Schülern zu Zufriedenheit und Erfolg am Gymnasium zu verhelfen.

Hierbei beziehen wir ausdrücklich auch unsere starken Schülerinnen und Schüler mit ein, die ihren Talenten entsprechend gefordert werden müssen.

Im Rahmen einer sich rapide verändernden Schullandschaft in NRW und der Stadt Neuss hat das Quirinus-Gymnasium in den letzten Jahren deutliche Schritte unternommen, um potentiellen Schülerinnen und Schülern, Eltern und dem Schulträger die Attraktivität fundierter, gymnasialer Bildung im System G8 transparent zu machen.

Die oben genannten Fördermaßnahmen (siehe auch Förderkonzept) sind das eine. Daneben haben wir auch die pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen gewinnbringend verändert:

Klassenleiterteams führen die Klassen, unterstützt durch Mentoren aus höheren Jahrgangsstufen, durch die SI. Ergebnisse pädagogischer Konferenzen, etwa in der Erprobungsstufe, bringt das jeweilige Fachlehrerteam gewinnbringend in ihre fachliche Arbeit ein.

Die Nutzung der Ergänzungsstunden haben wir auf eine neue Basis gestellt: Neben der bewährten Stärkung der schriftlichen Fächer in Klasse 5 durch eine fünfte Wochenstunde und den unterrichtsbegleitenden Förderunterricht bis in die Klasse 8, der nach dem Prinzip „Schüler helfen Schülern“ organisiert ist, setzen wir ab dem Schuljahr 2015/16 die Ergänzungsstunden für die Jahrgangsstufen 7 und 8 durch ein Lernzeitenkonzept zur weitergehenden individuellen Förderung ein.

Unsere Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugendagentur erlaubt eine Hausaufgabenbetreuung (Silentium) an fünf Nachmittagen in der Woche.

Unser Selbstlernzentrum ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern, die im System G8 längere Verweilzeit in Schule durch selbstständige Arbeit unter modernen Voraussetzungen sinnvoll für ihr schulisches Fortkommen zu nutzen.

Auch unser Lehrerkollegium kann neu eingerichtete Arbeitsplätze zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung nutzen.

Der Fachunterricht bildet den Kern gymnasialer Bildung.

Das Quirinus-Gymnasium profiliert sich hierbei besonders im sprachlichen und künstlerisch-musischen Bereich, ohne allerdings andere Bereiche zu vernachlässigen. (Link zu detaillierten Angaben der einzelnen Fächer)
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1.1      Sprachen

Wir messen den Alten Sprachen, vor allem dem Lateinischen, große Bedeutung bei, weil sie eine Vertiefung der sprachlichen Ausbildung gewährleisten, einen hohen Transferwert besitzen und eine direkte Begegnung mit dem kulturellen Erbe Europas ermöglichen.

Wir sehen das Angebot von Lateinunterricht ab Klasse 5 – unter gleichzeitiger Fortführung des Englischunterrichtes aus der Grundschule – als wichtig an, weil unsere Schülerinnen und Schüler hier sowohl für den reflektierten Gebrauch der Muttersprache wie für das Erlernen moderner Fremdsprachen frühzeitig eine breite und tragfähige Grundlage legen.

Als möglichen Schwerpunkt im altsprachlichen Bereich bieten wir das Fach Altgriechisch in der differenzierten Mittelstufe (ab Klasse 8) an.

Die modernen Fremdsprachen Englisch und Französisch nehmen breiten Raum ein, was besonders am Angebot des Wahlpflichtbereiches II (Fächerkombination Erdkunde bilingual) und der in der Jahrgangsstufe EF neu einsetzenden Fremdsprache, nämlich Französisch, deutlich wird.

Der Deutschunterricht findet – wie Mathematik und die Fremdsprachen Latein oder Englisch – in den Eingangsklassen fünfstündig statt, um die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen aus den Grundschulen anzugleichen und eine tragfähige Grundlage für die Arbeit in allen Fächern sicherzustellen.

In dieser (Förder-)Stunde gleichen wir in Klasse 5.2 besonders im Bereich Rechtschreibung unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler an; ein zusätzlicher, neu eingerichteter LRS-Kurs stützt darüber hinaus Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf.
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1.2      Musisch-künstlerischer Bereich

Neben der Vermittlung von kognitiven Fähigkeiten steht im musisch-künstlerischen Bereich am Quirinus-Gymnasium die Förderung der individuellen Kreativität im Vordergrund.

Die Heranführung an öffentliche Auftritte und Präsentationen (Konzerte, Schülertheater, Ausstellungen) trägt zur Stärkung des Selbstwertgefühls der Schülerinnen und Schüler, ihrer Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und Selbstdisziplin bei.

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Neuss haben unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 die Möglichkeit, im Rahmen des regulären Musikunterrichts ein klassisches Streich- oder Blasinstrument zu erlernen. Ein Instrumentalpädagoge der Musikschule und ein Schulmusiker unserer Schule unterrichten gemeinsam im Teamteaching. Die dadurch geschaffenen Grundlagen des instrumentalen Klassenunterrichts können unsere Schülerinnen und Schülern anschließend in verschiedenen Ensembles fortführen.

Im Fach Kunst möchten wir Schülerinnen und Schülern die Kompetenz vermitteln, sich in einer Welt, die von visuellen Medien dominiert wird, kritisch reflektierend wie aktiv handelnd zu bewegen. Gleichzeitig möchten wir in der Rezeption und in der eigenen Produktion Wahrnehmungs- und Genussfähigkeit entwickeln.

Die Schülertheater-Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsschulung, indem die Beteiligten lernen, unterschiedliche Rollenmuster kreativ und mit viel Spielfreude zu erproben und auszufüllen.

Wie die Theater-AG integriert die Bühnenbild-AG Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, von denen viele über Jahre mitarbeiten. Allein in den letzten Jahren hat sie über 25 Aufführungen vollständig ausgestattet.
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1.3      MINT-Bereich

Im MINT-Bereich (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, bei uns konkret Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik) hat sich das Quirinus-Gymnasium in den letzten Jahren zusätzlich stark profiliert.

Diese Entwicklung wird der großen (wachsenden) Bedeutung dieser Fächer im Fächerkanon gerecht. Die Neugestaltung aller NW-Räume im Schuljahr 2013/2014 unterstützt dies und gibt nun adäquate Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung.

Leistungskurse in allen naturwissenschaftlichen Fächern unterstreichen die Bedeutung des Bereiches.

Wir schulen hier insbesondere den Umgang mit neuen Medien wie beispielsweise grafikfähige Taschenrechner, ggf. in Kombination mit Sensoren (Physik).

Durch unser Förderkonzept für die 5. Klasse im Fach Mathematik möchten wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler eine sichere Wissensbasis als Grundlage des weiteren Mathematikunterrichtes zur Verfügung haben.

Auch im Bereich der Informatik bietet das Quirinus-Gymnasium zeitgemäße Möglichkeiten eines fachlich fundierten Unterrichtes. Zwei vernetzte Informatikräume können im Informatikunterricht des Wahlpflichtbereiches II der Mittelstufe, der Oberstufe, aber auch durch jedweden Fachunterricht variabel genutzt werden.
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1.4 Unsere Kooperation mit dem Marie-Curie-Gymnasium

Zur Sicherung und Erweiterung unseres SII-Angebotes im Bereich der Leistungskurse kooperiert das Quirinus-Gymnasium seit dem Schuljahr 2016/2017 mit dem Marie-Curie-Gymnasium (MCG).

So bietet unsere Schule in einem ersten Schritt den Koop-Schülern die Teilnahme an einem Physik- oder Französisch-LK an, während unsere Schüler die Möglichkeit bekommt, am MCG einen Sozialwissenschafts- oder Chemie-LK zu besuchen.

Zusätzlich können unsere Schüler am Angebot des MCG partizipieren, durch die Belegung einer Laborphase in der Jgst. 10EF plus Chemie-LK in 11Q1 und 12Q2 eine sogenannte Doppelqualifikation zu erwerben. Diese bildet dann die Grundlage, nach einem weiteren Jahr zum chemisch-technischen Assistenten ausgebildet zu sein.
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2    Unterrichtsübergreifende Schwerpunkte

 

2.1 Erziehung und Integration

Das Quirinus-Gymnasium ist seit 1992 ein koedukatives Gymnasium, weil die gemeinsame Erziehung und Ausbildung von Jungen und Mädchen die beste Vorbereitung auf das erfolgreiche Zusammenleben in einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft ist.

Die Förderung kognitiver Fähigkeiten und die Entwicklung sozialer Kompetenz sind für uns gleichrangige Bildungsziele, die sich unseres Erachtens im Miteinander von Jungen und Mädchen besonders effektiv und erfolgversprechend umsetzen lassen.

Um trotzdem auch den geschlechtsspezifischen Interessen und Voraussetzungen beider Gruppen angemessen Rechnung tragen zu können, begleitet unsere Schule die Koedukation durch Maßnahmen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Situation stärken sollen.

Als einen wichtigen Baustein beim Erwerb sozialer Kompetenz betrachtet das Quirinus-Gymnasium die Integration aller Schülerinnen und Schüler, unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion.

Besonders unsere Klassenleitungsteams setzen sich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern für ein gutes Miteinander in der Klassen- und Schulgemeinschaft ein.

 

Einen besonderen Schwerpunkt der schulischen Integrationsarbeit sehen wir zusätzlich in der Arbeit mit Seiteneinsteigerklassen. In diesen Klassen werden Schülerinnen und Schüler, die mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber völlig ohne Deutschkenntnisse, zusammen mit ihren Familien in den Rhein-Kreis-Neuss einwandern, durch intensiven Deutschunterricht auf eine gymnasiale Schullaufbahn vorbereitet und anschließend gezielt begleitet werden.

Seit 1997 ist das Quirinus-Gymnasium Schwerpunktschule für diese Form der Integration besonders begabter Migrantinnen und Migranten.

Das Quirinus-Gymnasium bereitet seine Schülerinnen und Schüler im Rahmen so genannter Thementage sukzessiv auf die Anforderungen ihrer Schullaufbahn und des gesellschaftlichen Lebens vor.

Wir schulen durch diese Thementage Kompetenzen, die nicht oder nur eingeschränkt durch den Fachunterricht entwickelt werden können. Dies geschieht zunehmend auch im Rahmen von Präventionsmaßnahmen.

Gerade auf dem Feld der „neuen Medien“, deren Nutzung für alle Schülerinnen und Schüler mittlerweile selbstverständlich ist, will unsere Schule zur Selbst- und Fremdverantwortung erziehen. Das beginnt mit der Schulung eines verantwortlichen Umgangs und wird weitergeführt durch ihre sinnvolle und reflektierte Einbindung in schulische Kontexte (z.B. Virtueller Klassenraum).
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Unser Konzept zur individuellen Förderung

Wir möchten, dass jede Schülerin und jeder Schüler seine Chancen und Begabungen optimal nutzen kann.

Demnach nehmen wir insbesondere beim Übergang auf unsere Schule die unterschiedlichen Voraussetzungen stark in den Blick. Diese Diagnose im Hinblick auf Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten wird kontinuierlich fortgesetzt und führt zu zahlreichen Fördermaßnahmen. Sie unterstützen bei Leistungsschwierigkeiten oder fordern besonders begabte oder interessierte Schülerinnen und Schüler. Wir bieten diverse Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung jedes Einzelnen.

In diesem Zusammenhang sei auf das breite Angebot an Arbeitsgemeinschaften hingewiesen, welches im außerunterrichtlichen Bereich die Gelegenheit bietet, persönliche Schwerpunkte zu setzen.
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2.3 Unsere Maßnahmen zur Methodenschulung und Prävention

Den veränderten Anforderungen aus den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft an unsere Schülerinnen und Schüler stellt sich das Quirinus-Gymnasium durch ein fächerübergreifendes und -verbindendes Methodenkonzept, das Arbeitstechniken und soziale Kompetenzen vermittelt, um die Voraussetzungen für ein lebenslanges erfolgreiches Lernen zu vermitteln.

Unsere Erprobungsstufe knüpft an die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schülern an und macht sie zu Beginn des Schuljahres an zwei aufeinander folgenden Methodentagen mit Arbeitsweisen, Strukturen und Regeln unserer Schule und ihrer neuen Lerngruppe vertraut, damit der Wechsel in die neue Schulform möglichst reibungsfrei gelingen kann.

Die intensive Zusammenarbeit in wechselnden Gruppen führt zu einem schnellen Zusammenwachsen der Klassen. Durch die seminarartige Gestaltung der Methodentage, die in der Hand der Klassenlehrerinnen bzw. der Klassenlehrer liegt, entwickelt sich sehr schnell ein Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler, das für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Klasse und darüber hinaus Voraussetzung ist.

Unsere frühzeitig stattfindende „Begrüßungsfahrt“, die z.B. unter dem Motto „klasse Klasse“ steht, unterstützt die Bemühungen um eine angenehme und effektive Lernatmosphäre.

Im weiteren Verlauf der Erprobungsstufe werden die an Methodentagen erworbenen Kompetenzen im Fachunterricht aufgegriffen, vertieft und erweitert.

Darüber hinaus fördern wir in den Fächern unterschiedliche übergreifende prozessbezogene Kompetenzen, wie sie in den Richtlinien vorgegeben sind, beispielsweise der Umgang mit Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation oder Bewertung.

Das Quirinus-Gymnasium hat neben der fachlichen Bildung auch die personale und soziale Bildung im Blick.

Den Kindern sollen Werte und Haltungen vermittelt werden, die im sozialen Umgang innerhalb und außerhalb der Schule von Bedeutung sind und damit eine allgemeine gesellschaftliche Relevanz haben. Aus diesem Grunde wird unser Präventionskonzept stetig weiter entwickelt.
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2.4 Unser Fahrtenkonzept

Am 9. April 2014 wurde in der Schulkonferenz ein neues Fahrtenkonzept beschlossen, das festlegt, wann unsere Schülerinnen und Schüler unter welchen pädagogischen Aspekten im Klassen- oder Kursverband an Fahrten teilnehmen sollen.

Dieses Konzept legt im Bereich der SI einen besonderen Schwerpunkt auf Teambuilding (Ende Klasse 8 / Anfang Klasse 9, gepaart mit einem gewissen Erlebnischarakter der Fahrt).

Die Studienfahrten der SII stehen hauptsächlich im Zeichen fachlich angebundener Ziele im In- und Ausland.
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2.5 Unser Konzept zur Studien- und Berufsberatung

Das Quirinus-Gymnasium hat ein vielfältiges Konzept mit inner- und außerschulischen Akteuren, um die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern beim Prozess der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Alle/Viele Fächer leisten einen Beitrag. Darüber hinaus finden zahlreiche Maßnahmen außerhalb des Fachunterrichts statt. Den Weg nach der Schule zu gestalten, ist ein sehr individueller Prozess, daher gibt es verbindliche Bausteine, aber auch zahlreiche Angebote, die je nach Interesse genutzt werden können. Der Schwerpunkt des Programmes, dessen einzelne Maßnahmen im Förderkonzept unter 3.3 aufgeführt sind, liegt in der Oberstufe. Das Konzept ist jedoch nicht starr festgelegt, sondern wird je nach den Bedürfnissen der Jugendlichen, außerschulischen Angeboten sowie schulischen Möglichkeiten modifiziert und weiter ausgebaut. Auch im Zuge der Einführung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), an der das Quirinus-Gymnasium ab dem Schuljahr 2016/2017 teilnimmt, wird das Programm erweitert werden (u. a. Durchführung einer Potentialanalyse, Einführung eines Berufswahlpasses).
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3    Qualitätssicherung

Die Schulleitung des Quirinus-Gymnasiums hat die Leitung, Organisation und Koordination der verschiedenen Bereiche und Aufgabenfelder des Quirinus-Gymnasiums auf eine neue Basis gestellt:

Wöchentliche Koordinatorensitzungen erlauben zeitnahe und effiziente Absprachen von Schulleitung mit erweiterter Schulleitung sowie die Weitergabe notwendiger Regelungen an die mittlere Führungsebene und das Kollegium.

Ebenso wird dadurch das Einbeziehen schulischer Gruppen wie des Lehrerrates, der Elternvertretung und der Schülervertretung erleichtert.

Die Schulleitung betont seit dem Schuljahr 2012/2013 in den Fachschaften und darüber hinaus die Wichtigkeit von Unterrichtsentwicklung und wirkt darauf hin, dass die Zusammenarbeit der (Fach-)Kollegien im Sinne einer Qualitätssteigerung intensiviert wird. Besonders durch verstärkten Austausch von Materialien (Plattform Virtueller Klassenraum), gegenseitige Unterrichtsbesuche und deutlichere Synchronisierung behandelter Unterrichtsinhalte soll mehr Transparenz für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern erreicht werden.

Die Ergebnisse zentral geregelter Maßnahmen wie etwa Lernstandserhebungen und Parallelarbeiten werden daneben für die Diskussion und Abstimmung in den Fachkonferenzen und die Zusammenarbeit parallel eingesetzter Kolleginnen und Kollegen gewinnbringend genutzt.

Durchgängige Konzepte zur Leistungsbewertung werden von den Fachschaften erstellt und tragen (dann) ebenfalls zur Transparenz des Unterrichts bei.

Die regelmäßig zweimal im Jahr stattfindenden Pädagogischen Tage unterstützen die fachliche, pädagogische und kollegiale Zusammenarbeit in der Schule. Fortbildungsangebote für die Lehrerinnen und Lehrer werden gebündelt, gezielt weiter gegeben und zunehmend genutzt. Diese Praxis ist im Jahr 2016 in ein durchgängiges Fortbildungskonzept gemündet.

Das Quirinus-Gymnasium wird sich erstmals in seiner langen Geschichte einem Selbstevaluationsprozess stellen und dazu Instrumente nutzen, die das Online-Unterstützungsportal QUA-LIS, welches sich im Aufbau befindet, zur Verfügung stellt.

Schon zuvor haben wir in Form von Kollegiums- bzw. Schülerbefragungen in einzelnen Bereichen (Lehrerraumprinzip, Rhythmisierung, Fahrtenkonzept …) an Schule beteiligte Gruppen in die Planung und Durchführung verschiedener Maßnahmen einbezogen.

Ein Teil der Lehrerinnen und Lehrer evaluiert unter Verwendung eigener oder standardisierter Instrumente wie SEfU (Schüler als Experten für Unterricht) seinen Unterricht mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler, um nach reflektierter Betrachtung der Ergebnisse Schlüsse für die Weiterentwicklung des Unterrichts ziehen zu können.

Ein wichtiges Element zur Verbesserung der Unterrichtsqualität ist ein effizientes Vertretungskonzept. Auch wenn mit einem solchen Konzept nicht restlos alle Eventualitäten in der Praxis aufgefangen werden können, bedeutet es doch für alle an Schule Beteiligten eine verlässliche Basis. Dieses Konzept wird stetig weiterentwickelt.
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3.1 Mitwirkung unserer Eltern (Schulpflegschaft)

So vielfältig wie das Schulleben so vielfältig und lebendig ist auch die Elternmitwirkung am Quirinus- Gymnasium. Sie basiert dabei stets auf dem vertrauensvollen Verhältnis zwischen den Eltern, der Schulleitung und dem Lehrerkollegium.

Die Elternmitwirkung erfolgt in ganz unterschiedlicher Art und Weise:

Mitwirkung in den durch das Schulmitwirkungsgesetz festgelegten Gremien, z.B. Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz, Fachkonferenzen

In diesen Gremien arbeiten engagierte Eltern gemeinsam mit der Schulleitung und den Lehrern an aktuellen Fragen und Aufgaben rund um das Schulleben am QGN und entwickeln die Schule so stetig weiter. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Broschüre „Das ABC der Elternmitwirkung“ des Landes NRW.

(https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/msw)

Interessierte Teilnahme an Informations- und Beratungsangeboten

Von Seiten der Schule ausdrücklich gewünscht ist selbstverständlich die aktive Teilnahme an den Angeboten, die die Schule ganz speziell für die Eltern ihrer Schüler macht. In erster Linie sind dies die Elternabende und die Sprechtage. Darüber hinaus werden aber auch verschiedene Informationsveranstaltungen für Eltern von Seiten der Schule organisiert.

Die Schulleitung und die Lehrer haben aber auch darüber hinaus stets ein offenes Ohr für die Fragen und Nöte der Eltern. Gerne nehmen die Verantwortlichen deshalb an Angeboten teil, die durch die Eltern organisiert werden. So richten viele Klassen Elternstammtische ein, auf denen sich Eltern und Klassenleitungen regelmäßig zu den Problemen der Klasse austauschen. Darüber hinaus haben sich seit einigen Jahren die von der Schulpflegschaft initiierten Stufenabende (Erprobungs-, Mittel-, Oberstufe) bewährt, auf denen sich die Elternvertreter der entsprechenden Klassen mit den jeweiligen Koordinatoren über stufenspezifische Themen austauschen.

Zudem werden auf Anregung der Eltern durch die Schulpflegschaft auch immer wieder Experten zu Vorträgen rund um die Themen Erziehung und Schule eingeladen.

Unterstützung bei Veranstaltungen

Gerne helfen die Eltern auch dort, wo es trotz des hohen Einsatzes der Lehrer zu Engpässen kommt. Insbesondere sind hier die verschiedenen Veranstaltungen von Klassenfeiern bis hin zu Schulfesten zu nennen.

Im Folgenden seien nur einige Beispiele aufgeführt, die zeigen, wie vielfältig die Mitwirkung der Eltern sein kann:

  • Mitarbeit an den Tagen der offenen Tür
  • Mitgestaltung der Einführungsnachmittage für die neuen Sextaner
  • Renovierung von Klassenräumen angesichts der leeren öffentlichen Kassen
  • Vorbereitung, Gestaltung und Mitarbeit bei diversen Schulfeiern, Theateraufführungen und Konzerten
  • Eltern stellen ihre beruflichen und fachlichen Kompetenzen als Ergänzung für den Unterricht zur Verfügung

„Nur gemeinsam sind wir stark!“ Deshalb freut sich das Quirinus-Gymnasium über alle Eltern, die bereit sind, sich und ihre Fähigkeiten einzubringen und so an der stetigen Weiterentwicklung der Schule mitzuwirken. Auf diese Weise leisten die Eltern einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen von Schule.
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3.2 Mitwirkung unserer Schülerinnen und Schüler (Schülervertretung)

Die Schülervertretung (SV) ist eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den Klassen- und Stufensprechern, deren Vertretern sowie weiteren engagierten Schülerinnen und Schülern, die Interesse am aktiven Mitwirken im Schulalltag haben. In der SV-Sitzung werden die Schülersprecher, Vertreter für schulinterne Gremien und die SV-Verbindungslehrer gewählt, die die SV in ihrer Arbeit unterstützen.

Die SV sieht es als ihre Aufgabe an, die Anliegen und Interessen der Schüler zu vertreten und durch verschiedene Aktionen das soziale Miteinander zu stärken. Etablierte Aktivitäten, die regelmäßig stattfinden, wie beispielsweise Fußballturniere, Nikolaus-Aktion etc. gehören zum jährlichen Aufgabenrepertoire der SV.

Im Rahmen der Schul- und Fachkonferenzen, sowie den Sitzungen der Bezirksschülervertretung (BSV), die sich für die Anliegen der Schülerschaft im Rhein-Kreis-Neuss einsetzt, bietet sich den gewählten Vertretern der SV die Möglichkeit, aktiv das Schulleben mitzugestalten und auf schulpolitische Entscheidungen einzuwirken. Zudem steht das Schülersprecherteam im ständigen Austausch mit der Schulleitung und Teilen des Lehrerkollegiums.

Kontinuierliches Arbeiten wird der SV in Form von SV-Pausen in dem bereitgestellten SV-Raum ermöglicht. In diesen werden sowohl anstehende Turniere und Aktionen geplant und organisiert, als auch aktuelle Anliegen des Schulalltags thematisiert. Zudem findet alljährlich eine SV-Fahrt statt, auf der die Arbeit der SV kreativ und effektiv vorangebracht und die SV-interne soziale Gemeinschaft gefördert wird.
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4    Unsere Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Partnern

  • Stadtbibliothek Neuss (Goss)
  • Musikschule Neuss
  • zdi-Zentrum (Sti)
  • Beratungsstellen (JUBS, Balance, Schulpsychologischer Dienst, Jugendamt)
  • Polizei
  • Johanniter-Unfallhilfe (Schulsanitätsdienst)
  • RWE Power AG

2004 vereinbarte das Quirinus-Gymnasium eine Kooperation mit der RWE Power AG. Mit Hilfe dieses Partners möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein realitätsnaher Einblick in die moderne Arbeitswelt und in eines der bedeutendsten Wirtschaftsunternehmen der Region, in der sie leben, geben. Die Kooperation ermöglicht zugleich Erfahrungen in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen, Praktika und Gelegenheiten zu systematischen Betriebserkundungen. Sie ergänzt punktuell die Bildungsarbeit in den naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Im Bereich der Sozialwissenschaften kann beispielsweise die Bedeutung des Energiesektors als einer der zentralen Bereiche moderner Volkswirtschaften direkt erfahrbar gemacht werden.
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5    Perspektiven für die Weiterentwicklung des Schulprogramms

In folgenden Bereichen arbeitet das Quirinus-Gymnasium zurzeit an einer Weiterentwicklung:

  • Vernetzung des „Kern-Schulprogramms“ mit den verschiedenen (teilweise auch in der Entwicklung befindlichen) Teilkonzepten
  • Verbesserung der Unterrichtsqualität durch die Weiterentwicklung der individuellen Förderung innerhalb des Unterrichts
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Sozialen Klimas

Weiter Bereiche, an denen mittelfristig gearbeitet werden soll sind:

  • Entwicklung eines schulischen Leitgedankens
  • Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit
  • ggf. Einführung einer weiteren romanischen Fremdsprache als neu einsetzende Sprache in der SII  (ohne Gefährdung des Status der aktuellen Fremdsprachen)

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