Und noch eine Abkürzung für das Planspiel der Vereinten Nationen. Neben MUNelly – Model United Nations am Nelly-Sachs Gymnasium- , OLMUN, – Model United Nations in Oldenburg und COLMUN – Model United Nations in Köln – , gilt es jetzt auch noch zu lernen, was MUNA heißt. Dieses Jahr hat unsere Schule zum ersten Mal an MUNA, der Model United Nations Veranstaltung am Alfrink College in den Niederlanden teilgenommen. Sechs Schülerinnen und Schüler der Stufen 10 bis 12 waren von Montag bis Donnerstag an unserer Partnerschule in Zoetermeer zu Gast. Dort waren sie in Gastfamilien untergebracht und sind tagsüber in die Rolle eines Delegierten von Brasilien, Zypern, Südkorea, Indien oder Indonesien geschlüpft. Sie diskutierten mit ca. 300 Delegierten in verschiedenen Komitees über gesellschaftliche, politische und Umweltthemen und verfassten Resolutionen. Und das Ganze auf Englisch, da die Delegierten eine bunte Mischung von Schülerinnen und Schülern aus den Niederlanden, Spanien, Frankreich und Deutschland waren.
Hier die Eindrücke unserer Teilnehmer und Teilnehmerinnen:
An MUNA hat mir am besten gefallen, dass ich viele neue Leute kennenlernen konnte. Auch der Austausch mit Schülern aus anderen Ländern war sehr interessant. Allerdings drehte sich nicht alles nur ums Debattieren, sondern es gab mit dem Lobbying, der Party sowie „Gossip“ und „Punishments“ auch viele Möglichkeiten, Spaß zu haben und sich auszutauschen.
(Philipp, Q1)
Ich fand MUNA war im Großen und Ganzen eine tolle Erfahrung. Man konnte viel dazu lernen und hat Einblicke bekommen, wie es wirklich in der UN abläuft. Es hat Spaß gemacht, in eine Rolle zu schlüpfen und zu debattieren. Das Wohnen in der Gastfamilie hat zum tollen Ergebnis beigetragen, weil man auch noch etwas von der holländischen Kultur mitnehmen konnte. (Paula, EF)
MUNA war ein einzigartiges Erlebnis. Mit vielen unerwarteten Ergebnissen. Eigentlich wollten wir ja über die Meeresverschmutzung durch Plastik reden, doch irgendwie haben wir es auch geschafft, dass Grönland ab jetzt Teil der USA ist. Des Weiteren waren sowohl das Leben in einer Gastfamilie als auch das Vorbereiten auf die Veranstaltung sehr interessant.
Am besten war jedoch die MUNA-Party und die vielen neuen Bekanntschaften beziehungsweise Freundschaften.
(Jonas, Klasse 10)
MUNA war ein eindrucksvolles Erlebnis, bei dem viel debattiert, aber auch viel gelacht wurde. Besonders das Wohnen bei einer Gastfamilie wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Zudem hat man durch MUNA viele neue Menschen kennengelernt, mit denen man sich unter anderem auf der Party unterhalten konnte. Ich würde es jedem, der interessiert ist, definitiv empfehlen.
(Mirja, EF)
MUNA hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine top Veranstaltung für politisch interessierte Schülerinnen und Schüler, die auch Englisch anwenden und üben möchten. Man schlüpft in die Rolle eines Diplomaten, der in den Debatten die Interessen eines Landes vertritt. Außerdem lernt man noch interessante Menschen kennen.
Wir waren in Gastfamilien untergebracht. Meine Gastfamilie war unglaublich gastfreundlich und hat mich voller Freude empfangen. Ich habe mich sehr wohl bei ihnen gefühlt.
(Pengzhang, Q1)
